Rankings
Rankings sind aus der nationalen und internationalen Hochschulwelt nicht mehr wegzudenken. Obwohl ihre Methodik und Aussagekraft umstritten ist, haben sie sich im vergangenen Jahrzehnt immer stärker etabliert. Sie dienen einer Vielzahl von Interessengruppen als Entscheidungshilfe und Informationsmedium. Einen Überblick über die aktuellen Ergebnisse finden Sie hier.
Methodische Grundprinzipien
Rankings können in folgende Kategorien unterteilt werden:
- nationale/internationale
- Fächerranking/Ranking der Gesamtuniversität
- multidimensionale Ranking/Gesamtwert aus Indikatoren
- Ranglisten (league tables)/Ranggruppen
Häufige Kritikpunkte, insbesondere bei internationalen Rankings
- Unterschiedliche Publikationskulturen werden nicht berücksichtigt
- Hohes Gewicht von Zeitschriftenaufsätzen im Web of Science begünstigt Universitäten mit naturwissenschaftlicher Ausrichtung in englischsprachigen Ländern
- Besonderheiten nationaler Hochschulsysteme werden nicht berücksichtigt
- Gewichtung nach Größe erfolgt nicht immer – dadurch zusätzliche Verzerrung
- Historische Leistungen und gegenwertige Bewertungen werden miteinander vermischt (Nobelpreisträger unter Alumni)
- Intransparenz bei Reputationsumfragen – wer wird befragt? Rücklauf?
Die derzeit wichtigsten Rankings sind:
- CHE Hochschulranking
- CHE Forschungsranking
- CHE Excellenceranking
- DFG Förderranking
- Shanghai Jiao Tong University
- THES (Times Higher Education Supplement)
- ab 2010 QS Ranking of World Universities
- ab 2010 THE Ranking of World Universities


